Montag, 15. Dezember 2014

Brampton Fittings Path Racer

This sporty bicycle was probably built by some small company in Czech Republic in the late 1920ties. All parts except handlebar, wheels and saddle were built by Brampton Fittings, Birmingham, a well known producer and supplier of high quality bicycle parts. Brampton did not supply frames completely assembled, so you had to do that yourself. The company who finished (and probably sold) this bicycle even used a Brampton Fittings emblem instead of their own. Fichtel & Sachs Hubs (the rear hub was built in 1927), wood decor steel rims for beaded edge tires and a french Brown No. 74 saddle where used to complete this bike.

I like the condition of that bicycle. I got it like that, only attached the tires and handlebar (it was missing). I think it was not touched for many years or decades, it looks like someone hid it after  removing the tires and the handlebar. It was not cleaned or polished by some overeager collector neather i will clean or polish it. It will stay like that.

See a Brampton advertisement of the 1930ties here


















Montag, 25. August 2014

Velocipediade 2014

Die heurige Velocipediade fand ganz im Westen Deutschlands, in Saarbrücken statt. An die 200 Teilnehmer waren mit ihren Rädern gekommen um 3 Tage zu fahren, zu kaufen und verkaufen, tauschen, quatschen, zu essen uvm.

Meine Frau und ich reisten heuer mit unserem Columbia Tandem an, um uns nicht aus den Augen zu verlieren… Wenn es auch ziemlich wenig Platz für zwei erwachsene Menschen bietet so ist es doch recht spaßig damit zu fahren, bei den Kurven muss man allerdings vorsichtig sein, einerseits wegen dem großen Wendekreis andererseits wegen der eigenen Knie, die leicht beim Lenker hängenbleiben…

Am Freitag fand die traditionelle Auktion historischer Fahrräder und Teile statt. Da die Lots nicht besonders aufregend waren war die Bietfreudigkeit im Saal nicht besonders hoch, dennoch gab es ein paar schöne und interessante Teile zu ersteigern. Am Abend fand dann die Nachtausfahrt, quer durch Saarbrücken statt. Das Wetter war gut und viele Teilnehmer kamen mit passender Beleuchtung.

Saarbrücken mit knapp 160.000 Einwohnern ist eine schöne Stadt mit guten Radwegen, wenig Bergen und einer guten Verbindung ins nachbarliche Frankreich. Dorthin, nach Sarreguemines, führte auch die längere Ausfahrt am nächsten Tag. Leider war das Wetter nicht besonders gut, es regnete zwischendurch immer wieder mal, aber noch blöder war, dass uns beim Tandem die hintere Kette riss. Glücklicherweise fanden wir eine Zugmaschine, einer der Begleitfahrer des ADFC zog uns die restliche Strecke mit seinem E-Bike nach Frankreich. Dort bestiegen alle recht rasch das Schiff zurück nach Saarbrücken… das ging leider alles ziemlich schnell, es bleib gar keine Zeit sich Sarreguemines anzusehen. Am Schiff gab es dann ein Grillbuffet, aber nur für die, die es als erste an Deck schafften. Nicht so wir, die sperrigen Fahrzeuge kamen bei der Verladung zum Schluss dran und so kamen wir auch zum Essen zu spät, da war schon alles weg. Das war natürlich schade und trübte etwas die Stimmung.

Zurück in Saarbrücken fand dann nach einem weiteren Regenschauer das Hochradrennen statt. Sechs Teilnehmer fuhren um die Wette, Sieger wurde wiedermal Gerald aus Österreich! Am Abend gabs dann noch den Festakt und hier war das Buffet ausgezeichnet und ausreichend :)

Alles in allem wieder ein tolle Veranstaltung, gut geplant und organisiert. Nächstes Jahr dann in Bad Segeberg, im hohen Norden!
















Kopf einziehen! Das Dach wird gesenkt, sonst passt das Schiff nicht unter der Brücke durch...














Sonntag, 18. Mai 2014

Egon´s 60er-Ausfahrt

Egon Lampl ist 60 Jahre alt geworden. Der Gründer und Inhaber des Fahrradmuseums in Werndorf bei Graz organisierte anlässlich seines Geburtstages eine nette Ausfahrt, zu der mehr als 80 Teilnehmer aus ganz Österreich und auch Slowenien und der Schweiz anreisten. Die Fahrt führte durch die Nachbargemeinden zu einer Buschenschank und weiter zum Veranstaltungszentrum von Werndorf, zahlreiche Preise wurden von Egon Lampl an Mitmacher und Freunde vergeben.
Meine Frau und ich waren mit dem Rotary Tricycle und dem Star Hochrad dabei und konnten gut mithalten mit den vielen Pneumatik-Rädern. Beim Aufstieg aufs Star wäre ich allerdings beinahe in einer Gruppe älterer Damen gelandet, die Straße war regennaß und meine Schuhe rutschig, was zu Schwierigkeiten führte :)

Tolle Sache, dass er sich soviel Mühe und Arbeit antat und eine solche Menge an Fahrradfreunden zusammentrommeln konnte, die dem schlechten Wetter zum Trotz ihre Räder aus den Kellern holten. Besonders schön war es, soviele Bekannte aus Slowenien wieder zu treffen und auch einige Räder wieder zu sehen, die meinen Keller schon mal beehrten.


Zum Schluss noch eine Bitte an alle Veranstalter: Bitte vergebt an eure Teilnehmer keine Startnummern die sie sich an ihr Rad hängen müssen - außer sie sind verschwindend klein. 
Die großen Zettel mit den Nummern verdecken die schönen Details und stören das Gesamtbild des Rades beim Fotografieren.